Hanauer Hütte

Auf einen Blick

  • Start: Boden (Gemeinde Pfafflar)
  • Ziel: Hanauer Hütte
  • leicht
  • 5,10 km
  • 2 Std. 30 Min.
  • 595 m
  • 1925 m

Beste Jahreszeit

Im Weiler Boden beginnt der Hüttenanstieg. Schräg gegenüber der Kirche, am ehemaligen Gasthof Stern, findet sich ein Wegweiser, der alle Zweifel beseitigt. Auf breitem Fahrweg wird eine Brücke überschritten und im Angerletal bald darauf eine weitere. Leicht ansteigend gelangt man nun in ein Waldgelände, wo der Steig über das Sattele nach Gramais abzweigt. Hinter dem Ende des Waldes zieht der Fahrweg, der der Hüttenversorgung dient, nur wenig ansteigend taleinwärts, wobei immer mehr Gipfel und Grate über dem Parzinn zum Vorschein kommen. Der größte Teil des Hüttenweges ist bequem und führt zwischen Wiesen nach Süden, die im inneren Tal in zunehmendem Maße von Schuttströmen bedeckt sind, die das Schmelzwasser des Frühjahrs in das Tal geschwemmt hat. Die Hanauer Hütte ist schon längere Zeit sichtbar. Sie steht auf einem Hügel, hoch über dem Talboden, umrahmt von Schlenker-, Dremel-, Schneekarle- und Parzinnspitze. Die prachtvolle Vorschau auf das Parzinn und seine Berge gestalten den ganzen Weg sehr kurzweilig. Bei der Talstation der Materialseilbahn zur Hütte endet der Fahrweg. Nun geht es leicht ansteigend zwischen Latschen, unterbrochen von kleinen Wiesenflächen, zur fast senkrecht abfallenden Felswand des Parzinnbühl, auf dem die Hütte steht. Über einen Holzsteg kommt man auf die andere Seite des Baches und in mehreren Kehren geht es hinauf zur Hütte. In Verschnaufpausen wird man feststellen können, dass der Blick talaufwärts sehr interessant ist. Am Ende der Kehren steht auf einem Wiesenplateau ein von der Wandergruppe der Sektion Hanau 1982 erbauter kleiner Altar. Nur noch leicht ansteigend geht es die letzten Meter zur Hanauer Hütte, 1922m hoch gelegen.  © Hanauer Hütte

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