Schluchten und Gewässer

in der Ferienregion Imst

Die grandiose Natur erleben

Tosende Wassermassen haben über viele Jahrtausende in der Ferienregion Imst atemberaubende Landschaften wie die 
Rosengartenschlucht, die Salvesenschlucht oder die 
Hachleschlucht geschaffen, die Wanderer in neue Welten entführen.

Neben Schluchten hat Imst noch weitere unglaublich schöne Landschaften zu bieten. Am Beginn des Gurgltals in Nassereith liegt mit dem Fernsteinsee ein herrlich gelegener Bergsee. Auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees befindet sich die Ruine der Sigmundsburg, ein Jagdschloss, das heute verfallen und

vom Wald fast völlig verdeckt ist. Bäume, die zum Teil vor Jahrhunderten in den See gestürzt sind, wurden im glasklaren Wasser konserviert. Wenn man zwischen den Bäumen taucht, wird schnell klar, warum der Fernsteinsee nicht nur wegen der niedrigen Temperaturen Gänsehaut verursacht.

Ganz in der Nähe, im Afrigal, dem größten Spirkenwald Österreichs, fühlt man sich wie ein Zwerg. Der Wald aus riesigen Bergkiefern mit einer Höhe von bis zu 25 Metern sorgt bei Wanderern anfangs meist für ehrfürchtiges Schweigen und später für bewunderndes Staunen.

Fernsteinsee & Afrigal

Am Eingang des Gurgltals lädt mit dem Gebiet rund um den Fernsteinsee in Nassereith eines der lauschigsten Plätzchen Tirols zum Verweilen und Genießen in freier Natur ein. Mit dem ehemaligen Jagdschloss Sigmundsburg, welches aus der Mitte des Gewässers ragt, bietet der Fernsteinsee einen beeindruckenden Blickfang.

Das romantische Ambiente eignet sich perfekt für Spaziergänge und Wanderungen auf Nassereither Boden. Wer es lieber gemütlicher mag, kann das kühle Nass bei einer Tretbootfahrt auf dem Fernsteinsee erkunden.

Ganz in der Nähe, im Talkessel des Afrigal, ragt der größte Spirkenwald Österreichs mit Bäumen, die eine Länge von bis zu 25 m erreichen, in die Höhe.

Spirkenwälder haben ein eigenes Flair. Kontrastreich stehen die dunkelstämmigen Bäume mit ihrer dunkelgrünen Benadelung im hellgrauen Dolomitgestein. Eingestreut sind rotstämmige Föhren und spitzkronige Fichten. Unweit der Fernpassstraße sieht man sich versetzt in eine Waldkulisse, die an Nordamerika oder Skandinavien erinnert.

Rosengartenschlucht

Auf einer Länge von 1,5 km gräbt sich der Schinderbach von der Blauen Grotte durch die Felsrücken der Imster Mittelgebirgsterrassen bis zur Johanneskirche. (Höhenunterschied 250 m).

Für Geologen spiegeln sich darin Jahrmillionen der Erdgeschichte, aber auch alle, die weniger an Geologie interessiert sind, lässt die Schönheit der Rosengartenschlucht sowie der Reichtum an Blumen, Tieren und Steinen in dieser Schlucht in Imst staunen.

Alpine Pflanzen und Tiere steigen aufgrund der besonderen Bedingungen in der Rosengartenschlucht weit tiefer als es ihrer eigentlichen Verbreitung entspricht. Das feucht kühle Klima fördert das Wachstum von Farnen und Moosen, man begegnet hier einer einmaligen Vegetation. Die Natur blieb hier praktisch ihrer freien Dynamik überlassen, man erblickt gewissermaßen ihr wahres Gesicht.
Bemerkenswert: Der Einstieg liegt mitten im Zentrum der Stadt.

Blaue Grotte

Das Besondere an der Blauen Grotte ist die Geschichte ihre Entstehung: Schon vor 2000 Jahren zur Römerzeit wurde hier fleißig gearbeitet und nach silberhaltigem Bleiglanz gesucht. Der Geologe Peter Gstrein vermutet, dass bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt mit der Feuersetzmethode abgebaut wurde; dabei wurde das Gestein des Felsens durch die Erhitzung spröde und konnte auf diese Weise leichter abgeschlagen werden. So entstand die Blaue Grotte, die wohl in ihrer Art einzigartig in Tirol ist.

In Hoch-Imst angekommen, können Sie entweder über das Wetterkreuz nach Imst retour wandern, oder Ihre Wanderung mit den Imster Bergbahnen und dem Alpine Coaster in Hoch-Imst fortsetzen.

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Salvesenschlucht

Im Nordwesten von Tarrenz bricht der Salvesenbach in einer engen Schlucht ins Gurgltal heraus. Am Eingang zur Schlucht finden sich Sinterkalkbildungen, interessante Gerölle aus verschiedenen Epochen der Erdgeschichte liegen im Bachbett.
Quellfassungen lassen die unterschiedliche Wasserführung der Gesteinsschichten erkennen, die Schluchtwände weisen mancherorts wunderschöne Faltenstrukturen auf. Über eine Brücke, "Hoher Übergang", quert man die Schlucht.

Ausgangspunkt: Heimatmuseum Tarrenz
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Gutes Schuhwerk erforderlich!

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