Buddy Tipp #14

Top vorbereitet für den Notfall
Auch wenn du gut vorbereitet und fit bist, kann bei einer Wanderung immer etwas passieren. Beim Wandern kommt es zum Beispiel öfter zu Beinverletzungen. An heißen Sommertagen können zusätzlich Sonne und Hitze den Kreislauf belasten. Umso wichtiger ist es, auf dich selbst und auf andere zu achten und im Notfall Hilfe zu leisten oder zu holen. Dein Handy kann dabei sehr hilfreich sein – etwa für einen Notruf oder um deinen Standort weiterzugeben. Aber Achtung: Gerade im Gebirge gibt es nicht überall Empfang. Deshalb solltest du dich schon vor der Tour gut vorbereiten, wichtige Notrufnummern kennen und wissen, wie du im Ernstfall richtig reagierst.

Treffe ich jemanden auf dem Weg, dem es nicht gut geht, frag ich nach, ob ich helfen kann. Für kleine Verletzungen habe ich immer mein Erste-Hilfe-Set dabei. Reicht dies nicht, organisiere ich Hilfe.

Als Outdoor Hero kenne ich die wichtigsten Notrufnummern: 140 für die Österreichische Bergrettung und 112 für den internationalen Notruf. Mit der NotfallApp SOS EU ALP kann mein genauer Standort geortet werden. Sobald ich den Notruf abgesetzt habe, bleibe ich in der Nähe des Verletzten und stelle sicher, dass mein Handy nicht auf lautlos ist, damit die Bergrettung mich erreichen kann.

Dann bleibe ich zuerst ruhig. Wenn es sicher ist, gehe ich ein Stück weiter zu einem Ort, an dem mein Handy vielleicht wieder Empfang hat. Sind Erwachsene dabei, können sie auch Hilfe bei einer Hütte oder Liftstation holen. Wenn das nicht klappt, gebe ich ein Notsignal: Ich rufe, pfeife oder leuchte sechs Mal hintereinander. Dann warte ich eine Minute und mache das Signal noch einmal. So können andere erkennen, dass wir Hilfe brauchen.
