Hört her! Im Rahmen der Sonderausstellung „Nationalsozialismus in Imst“ haben der Schauspieler und Regisseur Michael Rudigier sowie der Musiker Gabriel Bramböck ein gemeinsames Programm entwickelt. In einer Leseperformance mit Musik verdichten sie Literatur, Musik und historische Reflexion zum eindringlichen Gesamtbild: Texte, Gedanken und Klänge über das Menschliche im Unmenschlichen, über Abgründe, Brüche und die fragile Balance zwischen Gut und Böse.
"Die Menschen verstehen weder ganz böse noch ganz gut zu sein. Da die Natur den menschlichen Dingen keinen Stillstand gestattet, so müssen sie notwendigerweise sinken, nachdem sie ihre höchste Vollkommenheit erreicht haben und nicht mehr aufwärts zu steigen vermögen. Wenn sie durch Zerrüttung aufs tiefste gesunken sind, so müssen sie, da sie nicht mehr sinken können, wiederaufwärtssteigen. So sinkt man stets vom Guten zum Bösen und steigt vom Bösen zum Guten." (N. Machiavelli)
Die Ausstellung „Nationalsozialismus in Imst“ im Museum im Ballhaus ist noch bis zum 5. September zu sehen! Geöffnet Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag 14 – 18 Uhr (nicht an Feiertagen), Führungen für Gruppen und Programme für Schulklassen jederzeit nach Vereinbarung!
Das Buch „Wahre Volksgemeinschaft“. Nationalsozialismus in Imst von Sabine Pitscheider ist zum Preis von € 34,90 u.a. im Museum erhältlich!