Sie befinden sich hier:

TOUR Transalp 2017

In sieben Etappen über 880 Kilometer und 19.000 Höhenmetern von Sonthofen in Bayern bis nach Arco am Gardasee. Die TOUR-Transalp gilt als eines der faszinierendsten und sicherlich härtesten Etappenrennen für Zweierteams in Europa. Erstes Ziel am 25. Juni: die Ferienregion Imst.

Imst rückt wieder einmal in den Mittelpunkt der Radsport-Welt: Die TOUR-Transalp macht auch dieses Jahr wieder Station. Ein Highlight für alle heimischen Radsport-Fans, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Am Sonntag, 25. Juni, werden rund 1.000 Rennradfahrer vom Hahntennjoch kommend in Imst erwartet. Das Ziel inklusive Expo-Gelände mit verschiedenen Ausstellern befindet sich beim Sportzentrum. Die Schnellsten werden dort um ca. 12.30 Uhr eintreffen. Mittendrinn die beiden einheimischen Teams von Imst Tourismus - vertreten durch Harald Gabl und Ronald Ladner sowie Daniel Pechtl, der gemeinsam mit Thomas Schnitzer am Start stehen wird. Des Weiteren wird ein Mixed Team aus Deutschland, das den begehrten Startplatz bei einer Facebook-Verlosung von Imst Tourismus gewonnen hat, für die Ferienregion Imst ins Rennen gehen und diese würdig vertreten.

Am Montag, den 26. Juni 2017, fällt dann um 9.00 Uhr im Sportzentrum Imst der Startschuss für die zweite Etappe, die die Rennradler von Imst nach Naturns führt.

TOUR Transalp Trailer 2017

... break your limits! Die Ferienregion Imst empfängt die Teilnehmer, hinter dem Hahntennjoch, als erster Etappenort.

Strecke

Etappe 1: Sonthofen – Imst
Pässe: Ellegghöhe, Oberjoch, Gaichtpass, Hahntennjoch
Ein Transalp-Klassiker ganz neu interpretiert: von Sonthofen nach Imst ging es bereits einige Male, aber noch nicht auf dieser Strecke. Neu ist eine lässige Startrunde durch das Allgäu, die ohne die großen Berge auf den ersten 60 Kilometern schon einmal 1000 Höhenmeter sammelt. Es ist dieses kupierte Gelände der Voralpen, das sportliche Radfahrer am Allgäu so lieben. Wenig befahrene Seitenstraßen, tolle Blicke in die Berge, Seen am Straßenrand, in die man, wenn man nicht gegen die Uhr fahren würde, am liebsten reinhüpfen würde. Vom Oberjochpass geht es dann, diesmal von Wertach und nicht von Bad Hindelang kommend, durch das Tannheimertal über den Gaichtpass hinunter ins Tiroler Lechtal. Jetzt wird abgekürzt. Der neuen Allgäu-Sightseeing-Tour fällt jetzt die Reutte-Bichlbach-Namlos-Runde zum Opfer. Was aber bleibt ist das anspruchsvolle Hahntennjoch: 900 Höhenmeter auf 15 Kilometern. Der erste richtige Berg der 2017er Transalp und einer, der schon längst in den Transalp-Annalen steht. Zu den Streckendetails...

Etappe 2: Imst – Naturns
Pass: Timmelsjoch
Aus Tirol führt diese Etappe hinab ins warme Vinschgau. Wobei es natürlich zunächst einmal hinauf geht. Diese Etappe hat letztlich nur einen Berg, das Timmelsjoch mit 2506 Metern Höhe ein erster richtiger Gradmesser. Der Anstieg ist, was die durchschnittlichen Steigungsprozente betrifft, allerdings sehr zahm. Von Imst bis zum Joch sind zwar etwas mehr als 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Allerdings sind diese Höhenmeter auf über 70 Kilometer verteilt. So kann man auf dem Weg durch das Ötztal bis nach Sölden die Beine auf Betriebstemperatur bringen, um dann den „richtigen“ Passanstieg, so wie er bei der Transalp schon einige Male gefahren wurde, anzugehen. Vom Pass geht es in engen Serpentinen bis Moos im Passeiertal, von wo die Straße wieder etwas geradliniger hinab nach St. Leonhard führt. Nun geht es durch das Passeiertal immer leicht abfallend bis vor die Tore von Meran. Ganz geschafft ist die Etappe allerdings noch nicht. Meran wird an dessen Nordseite umfahren. Über Dorf Tirol geht es auf einem schmalen, steilen Waalweg hinab nach Algund. Hier ist etwas Vorsicht in den engen Straßen gefragt. Von Algund steigt die Straße aus dem Meraner Becken noch einmal, um bei Töll in den riesigen Obstgarten des Vinschgau einzutreten. Jetzt geht es auf dem Radweg für wenige Kilometer nur noch flach bis Naturns. Zu den Streckendetails...