Natur

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Naturjuwele

Die Ferienregion Imst begeistert als Schatzkiste voller prachtvoller Naturjuwelen. Geschützte und naturbelassene Landschaften zeigen eindrucksvoll die gewaltige Schöpfungskraft der Natur. Mehr noch, sie fühlen diese immense Kraft förmlich etwa bei einer Wanderung durch die beliebte Rosengartenschlucht. Wie von selbst stellt sich innere Ruhe ein und Sie spüren mit jeder Faser Ihres Körpers das Wirken dieser einmaligen Kraftplätze.

  • Muttekopfgebiet

     muttekopf_natur2_sommer_imst.jpg © Imst Tourismus

    Das Ruhegebiet Muttekopf wurde wegen seiner geologischen Besonderheit und Schönheit unter Naturschutz gestellt

    Das Ruhegebiet um den Muttekopf umfasst den südöstlichen Teil der Lechtaler Alpen. Eine geologische Besonderheit ist das höchstgelegene und am besten aufgeschlossene Gosauvorkommen der gesamten Kalkalpen. Die Vielfalt der kreidezeitlichen Ablagerungen mit Brekzien, Konglomeraten, Sandsteine , Mergeln, Turbiditen und den berühmten Megabrekzien der „Blauen Köpfe“ am Südabhang des Muttekopfes machen das Gebiet zu einem einmaligen Lehrbeispiel der Sedimentgeologie.

    Lebewelt
    Das Muttekopfgebiet liegt weitgehend oberhalb der Waldgrenze. Zwergstrauchheiden, blumenreiche Matten, Schuttfluren und Polsterpflanzen prägen das Landschaftsbild. Die fruchtbaren Böden auf den Mergeln und Sandsteinen fördern eine bemerkenswert artenreiche Pflanzenwelt. Eine reizvolle Besonderheit ist das Seebrig-Gebiet. Im Zentrum einer Mulde südlich des Muttekopfhanges hat sich ein ausgedehntes Wollgras-Moor entwickelt
    Das Gebiet wird traditionell als Sommerweide für Schafe genutzt. In den Felsen des Muttekars sind häufig Steinböcke zu beobachten.

  • Erdpyramiden

     erdpyramiden_sommer_imst.jpg © Imst Tourismus

    Erdpyramiden, hier "Lahntürme" genannt, sind Verwitterungsgebilder aus Moränen. Die "Decksteine" haben die Türme vor weiterer Verwitterung geschützt. (Derartige Gebilde findet man in Nordtirol nur noch im Wipptal und bei Serfaus).
    Der Walderbach durchbricht in naturbelassenen Schluchten und Wasserfällen die Steilstufe zur Roppener Innschlucht.

    Die Wanderung von der tief eingeschnittenen Innschlucht zu den bizarren Erdpyramiden, entlang des wilden Walderbaches zum Wasserfall und weiter hinauf zu den freien Blicken ins Inntal und zu weiteren "Lahntürmen", vermittelt ein prägendes Erlebnis.

    Ausgangspunkt: ca. 3,5 km westlich von Roppen, schmale Straße nach Wald, vor der großen Infotafel der Erdpyramiden ist ein kleiner Parkplatz. Nach rechts (Norden) zur Innschlucht. 

    Ein Rundwanderweg (Dauer ca. 1,5 Stunden) bietet die ideale Möglichkeit diese "Naturwunder" zu bestaunen.   

  • Gurgltal

     gurgltal_natur_sommer_imst.jpg © Imst Tourismus

    Das Gurgltal zeichnet sich durch seine unvergleichliche Zusammensetzung und Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräumen auf verhältnismäßig kleinem Raum aus.

    Vielfalt auf kleinem Raum
    Die Vielfalt an Wiesen, Hecken, Bächen, Quellaustritten, Feuchtflächen, uralten Terrassenlandschaften an den Sonnenhängen, die Trockenhügel des Bergsturzes und vor allem die große Zahl der Feldstadl von Nassereith bis Imst sind Quelle des Heimatgefühls der Talbewohner. Kennzeichnend für das Gurgltal ist eine weitgehend traditionell geprägte, kleinstrukturierte Kulturlandschaft. Das Tiroler Gurgltal zählt deshalb zu den ökologisch vielfältigsten und wertvollsten inneralpinen Talräumen Westösterreichs.

    Einheimische und Gäste nutzen den sehr hohen Erholungswert des Gurgltals als Radwanderer entlang der Via Claudia Augusta, beim Kneippen an der Heilquelle, bei einem Besuch in der Knappenwelt oder einfach auf den Spazierwegen. Alternative, an Nachhaltigkeit orientierte Landnutzungen helfen den für Mensch und Artenvielfalt wertvollen Lebensraum zu erhalten und bieten Entwicklungswege für die Zukunft.

  • Milser Au

     milser_au_sommer_imst.jpg © Imst Tourismus

    Das „Revitalisierungsprojekt Milser Au“ erhält das Ökosystem des Grauerlen-Auwaldes langfristig und revitalisiert den natürlichen Lebensraum, damit ein Fortschreiten des Überganges von der Weichholzau in eine ökologisch weniger wertvolle verhindert werden kann.
    Durch das Revitalisierungsprojekt wurden in Verbindung mit naturnahen
    Flussverbauungen Hochwasser-Rückhalteräume und wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen geschaffen.

  • Moore von Sinnesbrunn

     goefelesee_natur_sommer_imst.JPG © Imst Tourismus

    Ein kleines Wallfahrtskirchl und ein heilsames Quellwasser gaben dem Gebiet seinen Namen. In hügeligem Gelände, licht bestockt mit Fichtenwald, liegen versteckt zahlreiche kleine Moore in eiszeitlichen Hohlformen. 

    Bedeutung
    Die Moore von Sinnesbrunn gelten aufgrund ihrer besonders bemerkenswerten Vielfalt an Moorentwicklungsstufen und der Ausprägung seltener Pflanzengesellschaften als Moore von nationaler und internationaler Bedeutung. 

    Naherholung
    Die Wald- und Moorlandschaft von Sinnesbrunn ist beeindruckend schön und wird jeden Wanderer in ihren Bann ziehen. Abseits vom Talverkehr und der Geräuschkulisse von Siedlungsräumen lässt sich hier Natur genießen und Ruhe finden.Wir bitten alle Erholungsuchende, die sensiblen Feuchtgebiete nicht zu betreten und keine Feuerstellen zu errichten.

Schluchten & Gewässer

Tosende Wassermassen haben über viele Jahrtausende in der Ferienregion Imst atemberaubende Landschaften geschaffen.
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