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URSULINENKRIPPE - SONDERAUSSTELLUNG


Museum im Ballhaus | Imst | Ferienregion Imst | Tirol
Ballgasse 1, AT-6460, Imst
Telefon: (0043) (0)5412 64927
E-Mail | Homepage
Fr, 24. Jan 2020 - mehr Termine
09:00 | 14:00
Ausstellungen (Kunsthandwerk)
Winter
Top Event
Fr
24.01.2020
  • Information

Beschreibung

Weihnachtskrippen im Museum im Ballhaus: Die Ursulinenkrippe
30. November 2019 – 1. Februar 2020

Das Imster Museum im Ballhaus besitzt eine besonders hochwertige Krippensammlung, aus der die barocke Ursulinenkrippe mit ihren über 200 gekleideten Figuren noch zusätzlich hervorsticht. Diese steht im heurigen Jahr im Mittelpunkt der Weihnachtsausstellung.

Die Ursprünge der heute in Tirol besonders liebevoll gepflegten Krippentradition gehen in die Zeit des Barock zurück, als die bunten Figuren die Bibelgeschichte rund um das Weihnachtsgeschehen wie eine „Theaterszene“ erzählen sollten – die Bevölkerung konnte großteils ja weder lesen noch schreiben, nun aber unmittelbar am Geschehen teilnehmen.
So genannte gekleidete Krippen sind typisch für die Zeit des Barock und zudem die älteste Form der Krippe, welche man ursprünglich nur in Kirchen aufstellte – in Tirol ab dem frühen 17. Jahrhundert.

Die um 1790 im Innsbrucker Ursulinenkloster hergestellte Ursulinenkrippe mit ihren 239 erhaltenen Figuren ist eine besondere Kostbarkeit. Damals fertigten Ordensfrauen die Krippenfiguren wie Gliederpuppen: als Körper diente ein Holzstück, Arme und Beine bestanden aus Draht, darüber wurden Gewänder gezogen; lediglich Hände und Füße wurden aus Holz geschnitzt, die Köpfe aus Wachs abgeformt. In aufwendiger Handarbeit wurden die Kleider aus den Resten wertvoller Stoffe genäht und mit Perlen, Pailletten, Borten, Spitzen und Stickereien liebevoll verziert. Sehr viele der Gewänder sind hier noch im barocken Originalzustand erhalten. Meist wurden die Kleider im Laufe der Zeit erneuert und ausgetauscht oder dem Zeitgeschmack und der aktuellen Mode angepasst. Auch bei der Imster Krippe hatten die Tiroler, die einheimische Bevölkerung, wohl um 1900 ein zeitgemäßes Gewand erhalten, sollten doch hier die Menschen vor der Krippe dargestellt werden - und sich auch wiedererkennen. Die „fremden“ Begleiter der Könige sowie die zahlreichen Engel mit ihren original erhaltenen Frisuren, Kopfbedeckungen und kostbaren Gewändern sind dagegen typische Zeugnisse echter barocker Volkskunst. Prunk und Pracht wurden bei diesen barocken Repräsentationskrippen besonders gut zum Ausdruck gebracht. Sie entstammten allerdings nicht dem Entwurf eines einzelnen Künstlers, sondern von verschiedenen, meist in Klöstern tätigen Handwerkerinnen und Handwerkern.

 



Mehr Termine verfügbar

30.11.2019 - 01.02.2020


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