Neue Brunnen braucht die Stadt
Wohl wenige Orte können – gemessen an ihrer Einwohnerzahl – auf derart viele Brunnen verweisen wie Imst.
Früher holten die Imster aus den Brunnen das Wasser für Haus und Hof. Sie verwendeten es als Trinkwasser, für die Viehtränke und für die Kleiderwäsche. Somit stellte auch jeder Brunnen ein Kommunikationszentrum dar.
Damals schlossen sich die Imster zu Brunnengemeinschaften zusammen – jedes „Viertel“ hatte seinen Brunnen.
Brunnen sind in Imst nicht nur allerorts präsent, sie sind auch fixer Bestandteil in Ritualen der Tradition und Religion:
- Im Rahmen der Fasnacht als Fasnachtstaufe am Brunnen oder beim Nachfüllen der Spritzen mit Wasser usw.
- Bei Prozessionen, wo die Stationen nicht umsonst an den geschmückten Brunnen stattfinden
- Bei Zunfttaufen
- Anlässlich des Gautschens des in Imst traditionell starken Druckergewerbes
Für die Zukunft soll das Thema Brunnen in Verbindung mit Wasser neu definiert und als Positionierung für Imst neu belebt und inszeniert werden
Dafür lässt sich die hohe Anzahl der bestehenden Brunnen nutzen, um einerseits das Bewusstsein zum Thema Wasser zu wecken bzw. es zu fördern und andererseits die historische Entwicklung und städtebauliche Komponente der Brunnenstadt Imst aufzuzeigen.
Damals schlossen sich die Imster zu Brunnengemeinschaften zusammen – jedes „Viertel“ hatte seinen Brunnen.
Brunnen sind in Imst nicht nur allerorts präsent, sie sind auch fixer Bestandteil in Ritualen der Tradition und Religion:
- Im Rahmen der Fasnacht als Fasnachtstaufe am Brunnen oder beim Nachfüllen der Spritzen mit Wasser usw.
- Bei Prozessionen, wo die Stationen nicht umsonst an den geschmückten Brunnen stattfinden
- Bei Zunfttaufen
- Anlässlich des Gautschens des in Imst traditionell starken Druckergewerbes
Für die Zukunft soll das Thema Brunnen in Verbindung mit Wasser neu definiert und als Positionierung für Imst neu belebt und inszeniert werden
Dafür lässt sich die hohe Anzahl der bestehenden Brunnen nutzen, um einerseits das Bewusstsein zum Thema Wasser zu wecken bzw. es zu fördern und andererseits die historische Entwicklung und städtebauliche Komponente der Brunnenstadt Imst aufzuzeigen.
Konzept einer Belebung der Imster Brunnen
In Imst bestehen derzeit 42 Brunnen, die durch ein ersichtliches Zeichen miteinander verbunden einen Brunnenpfad durch Imst ergeben könnten.
Jeder dieser Brunnen soll in seinem städtischen Gefüge betrachtet und daraus neu eingebettet werden. Dafür sollen die historischen Daten (Brunnenbild, Schutzheilige, Jahr der Errichtung, Bedeutung für die Gemeinde, Gegenwart etc.)
Für die gestalterischen Maßnahmen, die daraus entstehen würden, sollen historisch belegte Daten für die Restaurierung bzw. Renovierung herangezogen und zusätzlich die Umgebung für die zukünftige Nutzungen (Verweilgelegenheiten, Informationsträger, ...) adaptiert und in einer zeitgemäßen Form gestaltet werden.
Eine Wasseranalyse bzw. Wasseruntersuchungen unter anderem nach der Methode vom international anerkannten Künstler Emoto stellen die genaue Wasserqualitäten der einzelnen Brunnen zusätzlich zur klassischen Wasserqualitätsuntersuchung dar.
Die soziale Bedeutung der Brunnen von früher – als Ort der Kommunikation – soll im heutigen Sinne wieder hergestellt werden:
- ein Pilotprojekt beim „Gallusbrunnen“ wurde bereits erfolgreich durchgeführt, bei dem ein mittlerweile jährliches Brunnenfest am Brunnen, in letztjähriger Form als Jazzfrühstück, die Bewohner rundherum wieder zu einer Brunnengemeinschaft verbunden hat.
- Somit soll in Imst einmal mehr das Thema Wasser und deren Wertigkeit aufgezeigt und im größeren Umfeld bekannt gemacht werden!
Jeder dieser Brunnen soll in seinem städtischen Gefüge betrachtet und daraus neu eingebettet werden. Dafür sollen die historischen Daten (Brunnenbild, Schutzheilige, Jahr der Errichtung, Bedeutung für die Gemeinde, Gegenwart etc.)
Für die gestalterischen Maßnahmen, die daraus entstehen würden, sollen historisch belegte Daten für die Restaurierung bzw. Renovierung herangezogen und zusätzlich die Umgebung für die zukünftige Nutzungen (Verweilgelegenheiten, Informationsträger, ...) adaptiert und in einer zeitgemäßen Form gestaltet werden.
Eine Wasseranalyse bzw. Wasseruntersuchungen unter anderem nach der Methode vom international anerkannten Künstler Emoto stellen die genaue Wasserqualitäten der einzelnen Brunnen zusätzlich zur klassischen Wasserqualitätsuntersuchung dar.
Die soziale Bedeutung der Brunnen von früher – als Ort der Kommunikation – soll im heutigen Sinne wieder hergestellt werden:
- ein Pilotprojekt beim „Gallusbrunnen“ wurde bereits erfolgreich durchgeführt, bei dem ein mittlerweile jährliches Brunnenfest am Brunnen, in letztjähriger Form als Jazzfrühstück, die Bewohner rundherum wieder zu einer Brunnengemeinschaft verbunden hat.
- Somit soll in Imst einmal mehr das Thema Wasser und deren Wertigkeit aufgezeigt und im größeren Umfeld bekannt gemacht werden!
Zusammenfassung
Imst böte sich mit dem Schritt einer aktiven Neuorientierung hin zu den Wurzeln seiner Brunnen eine große Chance: Die Möglichkeit, ein zentrales städtebauliches und soziokulturelles Element wie die Imster Brunnen auf zeitgemäße Art und Weise zu reaktivieren.
Ähnlich thematisierte Brunnenpfade gibt es sicher viele, einen wie den in Imst angedachten jedoch nicht. Das Ziel ist Imst als „wirkliche“ Stadt der Brunnen zu etablieren; Brunnen, die thematisch verbundenen sind und jenseits der Verschönerung durch den klassischen Blumentrog und die 08/15-Informationstafel mit zeitgemäßer Gestaltung glänzen und somit in Westösterreich einzigartig wären.
Dieser Schritt stellt für Imst ein starkes und greifbares Zeichen auf dem vielfach diskutierten Weg hin zu einer neuen städtebaulichen Identität und Orientierung dar. Möglicherweise eine Initialzündung, dem historischen Kern der Stadt Imst neuen Wert und Bedeutung einzuhauchen.
Aktueller Stand:
Der Lainbrunnen, der Gute Hirte Brunnen, der St. Antonius-Brunnen und der Thomas-Walch Brunnen wurden bereits nach dem oben beschriebenen Konzept umgesetzt.
Ähnlich thematisierte Brunnenpfade gibt es sicher viele, einen wie den in Imst angedachten jedoch nicht. Das Ziel ist Imst als „wirkliche“ Stadt der Brunnen zu etablieren; Brunnen, die thematisch verbundenen sind und jenseits der Verschönerung durch den klassischen Blumentrog und die 08/15-Informationstafel mit zeitgemäßer Gestaltung glänzen und somit in Westösterreich einzigartig wären.
Dieser Schritt stellt für Imst ein starkes und greifbares Zeichen auf dem vielfach diskutierten Weg hin zu einer neuen städtebaulichen Identität und Orientierung dar. Möglicherweise eine Initialzündung, dem historischen Kern der Stadt Imst neuen Wert und Bedeutung einzuhauchen.
Aktueller Stand:
Der Lainbrunnen, der Gute Hirte Brunnen, der St. Antonius-Brunnen und der Thomas-Walch Brunnen wurden bereits nach dem oben beschriebenen Konzept umgesetzt.


